Scrum-Glossar

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In dieser Tabelle werden die Scrum-Begriffe in kurzer Form gelistet und beschrieben. Zur Sortierung einfach auf die Spaltenüberschrift klicken.

Dabei bedeuten im Einzelnen:

  • Begriff: Der Begriff, so wie er im Allgemeinen in der deutschen Scrum Community verwendet wird
  • Englisch: Der Begriff auf englisch
  • Top: Ranking - mit A werden Begriffe bewertet, die man kennen muss, mit B diejenigen, die man kennen sollte (wenn man schon erste Schritte vollzogen hat), mit C diejenigen, die man kennen könnte
  • Erklärung: Erklärung auf Deutsch
  • Quelle(n): Woher kommt die Erklärung? (Gibt es an anderer Stelle eine Erklärung hierfür?)
  • Eintrag vom: Datum des Eintrags oder der letzten Änderung
BegriffEnglischTopErklärungQuelle (n)Eintrag vom
Agile CoachAgile CoachBEine Person, die bei der Einführung und Umsetzung von agilen Vorgehensweisen (wie Scrum) hilft. Der Begriff / die Rolle Agile Coach ist nicht geschützt oder genauer definiert, wird aber (inzwischen) häufiger verwendet als der Begriff Scrum Coachselbst16.05.16
Agile MethodeAgile MethodAMethode zur Softwareentwicklung, die sich an Agilität ausrichtet. Zu den agilen Methoden zählt Paarprogrammierung (Pair Programming), Testgetriebene Entwicklung (Test Driven Development, TDD), kontinuierliches Refactoring, Story Cards, Codereviews-24.04.16
Agile PrinzipienAgile PrinciplesALeitsatz für die agile Arbeit. Im Agilen Manifest werden 12 Prinzipien beschrieben-24.04.16
Agile TransitionAgile TransitionBÜbergang von bisheriger Arbeits- und Vorgehensweise zur agilen Arbeitsform (z.B Scrum). Eine Agile Transition ist ein Change Prozess und sollte von entsprechenden Coaches, Beratern und Trainern begleitet werden

Oberbegriff: Organizational Change
selbst22.06.16
Agile, Agil, AgilitätAgileAAgil(e) heißt zunächst (aus dem lat. agilis) flink oder beweglich. Inzwischen werden darüber verschiedene Methoden, Prinzipien, Werte, ... verstanden, die insbesondere in der Softwareentwicklung den burökratischen Aufwand vermindern und die Leistungsfähigkeit erhöhen sollen. Scrum ist die bekannteste agile Methodeselbst06.05.16
Agiler FestpreisAgile ContractBSammlung von Ansätzen, um gegenüber den Auftraggeber Festpreise bei gleichzeitigem agilen Vorgehen nennen zu könnenselbst06.08.16
Agiles ManifestManifesto for Agile Software Development - short: Agile ManifestoAIm Agilen Manifest (aus dem Jahr 2001) werden die 4 Werte und 12 Prinzipien der agilen Softwareentwicklung beschrieben. Das Agile Manifest wurde von 17 Experten verfasst und bildet unter Anderem die Grundlage für Scrum-24.04.16
Agiles ProjektmanagementAgile Project ManagementBDer Begriff Agiles Projektmanagement ist nicht eindeutig definiert. In der Regel wird darunter eine Anpassung oder Vermischung des "klassischen" Projektmanagements durch agile Methoden und Ansätze verstandenselbst30.08.16
AkzeptanzkriteriumAcceptance CriteriaBAkzeptanzkriterien beschreiben, wie eine User Story abgenommen wirdselbst04.05.16
ArtefaktArtefactAEtwas, das (im Scrum-Prozess) geschaffen wird. Bei Scrum im Allgemeinen Dokumenteselbst04.05.16
BacklogBacklogASammlung von Themen, die bearbeitet werden sollen. Am bekanntesten sind das Product Backlog und das Sprint BacklogScrum Guide24.04.16
Backlog GroomingBacklog GroomingB[Veraltet] Pflegen des Backlogs, indem die Inhalte überprüft und verbessert werden. Heute wird eher der Begriff Backlog Refinement verwendetselbst14.05.16
Backlog ItemBacklog ItemAEin Eintrag im Backlog wird als Backlog Item bezeichnet. Meistens ist eine User Story ein Backlog Itemselbst16.05.16
Backlog RefinementBacklog RefinementADas Überprüfen und Verbessern des Backlogsselbst04.05.16
BenutzerUserC→ Userselbst30.08.16
Best PracticeBest PracticeCEine Vorgehensweise, Methode oder ein Werkzeug, welches sich im Einsatz als besonders geeignet gezeigt hatselbst06.08.16
BoardBoardBIm Scrum-Kontext wird unter Board meistens ein Whiteboard (dt. Wandtafel) verstanden. Häufig wird auch der Begriff → Taskboard (oder → Scrumboard) verwendetselbst14.05.16
Burndown ChartBurndown ChartAGrafik, die anzeigt, wieviel in einer Zeiteinheit (innerhalb einer Timebox) umgesetzt wurde. Üblicherweise werden die Story Points pro Tag innerhalb eines Sprints aufgezeigt.

Ähnliche Bezeichnung: Sprint Burndown Chart
selbst28.05.16
Collective Code Ownership - Gemeinsamer Code-BesitzCollective Code OwnershipBGemeinsamer Code-Besitz bezeichnet die fast tägliche Zusammenarbeit von Fachexperten und Entwicklern in einem Projekt. Es ist als eines von 12 agilen Prinzipien im Agilen Manifest verankert-24.04.16
Community of Practice - CoPCommunity of Practice - CoPBZur Einführung und Sicherung des Erfahrungswissen werden in einigen Organisationen und Unternehmen Communities of Practice eingeführt, in den sich die Scrum-Beteiligten treffen und ihr Know-how austauschenselbst30.08.16
Continuous Delivery - CDContinuous Delivery - CDBContinuous Delivery bezeichnet die Fähigkeit, in kurzen Abständen Inkremente des Produkts (im Allgemeinen Software) ausliefern zu können. Dies bedeutet in der Regel, dass Nachts (automatisch) ein lauffähiges System erstellt wirdselbst30.08.16
Continuous DeploymentContinuous DeploymentBContinuous Deployment ist eine "Fortführung" des Continuous Delivery: Es wird nicht nur das System lieferfähig gehalten sondern tatsächlich auch verteilt ("produktiv gesetzt")selbst30.08.16
Continuous Integration - CIContinuous Integration - CIBWerden neue, fertiggestellte Teilstücke einer Software unmittelbar dem laufenden System hinzugefügt, so spricht man von Continuous Integrationselbst30.08.16
CustomerCustomerBDer Customer (oder auch Kunde) ist derjenige, der das entstehende Produkt nutzt oder bezahlt. Der Customer wird in Scrum nicht explizit beschriebenselbst30.08.16
Daily ScrumDaily ScrumABeim Daily Scrum oder kurz Daily (ein Scrum Ereignis / Scrum Meeting) trifft sich das Entwicklungsteam, um vorzustellen, woran der Einzelne gerade arbeitet. Wie der Name schon andeutet, findet dieses Meeting täglich statt. Die Dauer sollte beschränkt sein - typischerweise 15 Minuten. Häufig stehen die Teilnehmer beim Daily Scrum: daher ist auch der Name Daily Standup gebräuchlichselbst04.05.16
Daily StandupDaily StandupADie übliche Form des Daily Scrums: Die Teilnehmer stehen (an einem Tisch) und besprechen, was sie derzeit bearbeitenselbst28.05.16
Definition of Done - DoDDefinition of DoneADie Definition of Done (DoD) beschreibt (im Vorhinein), wann eine User Story als fertig gilt, das heißt, vom Anwender abgenommen werden kann. Die (uni­ver­selle) Überprüfung der DoD-Kriterien findet nach der vollständigen Erstellung der User Story statt. Üblicherweise wird die DoD über eine (Check-)Liste realisiertselbst16.05.16
Definition of Ready - DoRDefinition of ReadyBIst eine User Story geschrieben, so soll sie auch in die Umsetzung gelangen. Um sicherzustellen, dass sie auch eine gewisse Qualität besitzt, die es dem Entwicklungsteam erlaubt ohne zu großen Aufwand die Umsetzung vorzunehmen, wird eine Definition of Ready (DoR) verwendet, die übergreifend für alle User Stories gilt. Hierüber wird geregelt, welchen Vorgaben eine User Story folgen muss.selbst16.05.16
Development TeamDevelopment TeamA→ Entwicklungsteamselbst06.08.16
EntwicklungsteamDevelopment TeamADiejenigen, die im Sprint die Umsetzung der Items im Sprint Backlog vornehmenselbst04.05.16
EpicEpicBAls Epics werden User Stories bezeichnet, die „sehr groß“ oder „grob-granular“ sind, so dass sie beispielsweise nicht mehr in einem Sprint untergebracht/umgesetzt werden können
selbst16.05.16
EreignisEventADer Sprint und die vier Meetings (Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Retrospektive, Sprint Review) werden im Scrum Guide zusammenfassend als Ereignisse bezeichnetselbst30.08.16
EstimationEstimationBSchätzen von Aufwänden in der Softwareentwicklung für zu entwickelnde Funktionalitäten (Features, User Stories) nach Komplexität (und nicht in Personentagen, PT). Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Schätzens wie Planning Poker, Magic Estimation, T-Shirt-Größenselbst06.08.16
Estimation MeetingEstimation MeetingAIm Estimation Meeting werden die Aufwände für die User Stories aus dem Backlog vorgenommen. Die Schätzung ist die Grundlage für die Priorisierung der User Stories durch den Product Owner und ist eine Vorbereitung für das Planning Meeting zum Sprintauftaktselbst24.04.16
FeatureFeatureBFeatures bezeichnen die (von den Anwendern gewünschten) Merkmale des zu erstellenden Produkts.selbst16.05.16
GeschwindigkeitVelocityB→ Velocityselbst30.08.16
GoalGoalAoder auch Sprint Goal, siehe → Sprint-Zielselbst06.08.16
Good PracticeGood PracticeCEine Vorgehensweise, Methode oder ein Werkzeug, welches sich im Einsatz als sehr geeignet gezeigt hatselbst06.08.16
ImpedimentImpedimentBEin Impediment (deutsch: Hindernis) behindert das Team bei der Arbeit. Es ist die Aufgabe des Scrum Masters, Impediments zu beseitigen. Impediments können im Impediment Backlog [Veraltet auch Block List] festgehalten und in der Sprint Retrospektive besprochen werdenselbst16.05.16
Impediment BacklogImpediment BacklogBSammlung von Impediments. In Scrum üblichweise durch das Entwicklungsteam vewaltetselbst06.08.16
InkrementIncrementAAllgemein: Zuwachs an Funktionalität; typischerweise wird in Scrum (iterativ) inkrementell entwickeltselbst04.05.16
INVESTINVESTAINVEST steht abgekürzt für die 6 Eigenschaften (nach dem Erfinder Bill Wake), die eine qualitativ hochwertige User Story erfüllen sollte:
I = Independent (unabhängig, in sich geschlossen)
N = Negotiable (verhandelbar)
V = Valuable (wertvoll, für den Benutzer Wert schaffend)
E = Estimable (schätzbar, Aufwand soll jederzeit einschätzbar sein)
S = Small (klein, so klein wie möglich geschnitten)
T = Testable (testbar, sie muss soviel Information enthalten, dass sie testbar ist)
-24.04.16
IterationIterationBZeitlicher oder Inhaltlicher Schritt, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu ergänzenselbst30.08.16
KundeCustomerBDer Kunde ist derjenige, für den das Produkt (in Scrum) entwickelt wird; er ist damit auch ein (spezifischer) Stakeholder. Der Begriff selbst wird in Scrum nicht näher definiert und auch nicht verwendet.selbst22.06.16
KundeCustomerC→ Customerselbst30.08.16
Magic EstimationMagic EstimationASchätzen von vielen User Stories in sehr kurzer Zeit mit Vergleichbaren Aufwänden. Es findet die Fibonacci-Skala in hohen Größen Anwendungselbst24.04.16
Minimal Marketable Feature - MMFMinimal Marketable Feature - MMFBKleinste Menge an Funktionalität, die für sich genommen vermarktbar wäreselbst30.08.16
Minimal Viable Product - MVPMinimal Viable ProductBProdukt, welches minimale Anforderungen umsetzt, aber noch Nutzen erbringtLean Startup24.04.16
Planning MeetingPlanning MeetingBSprint Planning Meetingselbst30.08.16
Planning PokerPlanning PokerASchätzen von User Stories nach Komplexität durch das Entwicklerteam im Planning Meeting. Der am höchsten und der niedrigsten Schätzende diskutieren den Aufwand so viele Runden, bis eine Einigung beider auf eine Schätzung erzielt wird. Metrik der Aufwandsschätzung ist häufig eine modifizierte Fibonacci-Zahlenreihe wie 2, 3, 5, 8, 13, 20, 40, 100selbst24.04.16
Potenziell auslieferbares Produktinkrement - PSIPotentially Shippable Product Increment - PSIADas PSI ist eine Ergänzung zum bestehenden Produkt, die in einem Sprint umgesetzt werden sollte und die einen Mehrwert für den Kunden / für das Produkt bringt. Das PSI muss auslieferbar sein (aber nicht zwangsläufig ausgeliefert werden)selbst28.05.16
Product BacklogProduct BacklogASammlung von Inhalten, die (insgesamt) umgesetzt werden sollen. Das Product Backlog wird häufig durch eine (fortlaufenden) Liste realisiert. Die enzelnen Eintäge werden als Product Backlog Items bezeichnet Verantwortlich für die Pflege des Product Backlogs ist der Product Owner, der auch die Priorisierung übernimmt. Aus den amhöchsten priorisierten Product Backlog Items wird zu Beginn eines Sprints (im Sprint Backlog Meeting) das Sprint Backlog erstelltselbst06.08.16
Product Backlog ItemProduct Backlog ItemAEin einzelnes Element im Product Backlogselbst06.08.16
Product OwnerProduct OwnerADer Product Owner agiert in der Rolle des Kunden als Schnittstelle zwischen Scrum Team und internen und externen Stakeholdern des Projekts. Er managt das Backlog, definiert die Anforderungen und Akzeptanzkriterien, schreibt und priorisiert die User Stories. Er verantwortet den wirtschaftlichen ErfolgScrum Guide24.04.16
ProduktinkrementProduct IncrementCEine Ergänzung oder Erweiterung eines (bestehenden) Produkts. Der Begriff wird so in Scrum nicht verwendet, da ein Product Increment nicht lauffähig sein muss und daher kein Ergebnis eines Sprints sein kann. Daher wird der Begriff → "Potenziell auslieferbares Produkt-Inkrement - PSI" verwendetselbst30.08.16
ReleaseRelease"Freigabe" - meint die Freigabe eines Software-Produkts oder Teilen davon. In einem Release werden die Ergebnisse eines oder mehrerer Sprints zusammengefasst; üblicherweise werden Releases auch vorab geplantselbst30.08.16
Release PlanningRelease PlanningAProzess oder Meeting, in dem diese Releases für das zu erstellende Produkt geplant werden. Nicht näher in Scrum definiertselbst06.08.16
RolleRoleBÜber Rollen werden generell Tätigkeiten den Mitarbeitern zugewiesen. Eine Rollendefinition/-beschreibung regelt die Verantwortlichkeiten und schafft Klarheit und Sicherheit. In Scrum sind drei Rollen definiert: Scrum Master, Product Owner und Entwicklungsteam
selbst30.08.16
SchätzenEstimationAsiehe → Estimationselbst24.04.16
ScrumScrumAEin Framework zur Entwicklung von ProduktenScrum Guide24.04.16
Scrum CoachScrum CoachCEine Person, die bei der Einführung und Umsetzung von Scrum hilft. Der Begriff / die Rolle Scrum Coach ist nicht geschützt, gehört nicht zur Scrum-Definition des Scrum Guides und wird däufig durch den → Agile Coach ersetzt. Der Scrum Master übernimmt häufig die Aufgaben des Scrum Coachesselbst30.08.16
Scrum EreignisseScrum EventsASprint, Daily Scrum, Sprint Planning, Sprint Review und Sprint Retrospektive werden zusammenfassend als Scrum Ereignisse bezeichnet bezeichnet. Jedes Ereignis hat eine maximale Dauer (Time Box = zeitliche Beschränkung)selbst; Scrum Guide06.05.16
Scrum GuideScrum GuideAEine Beschreibung was Scrum ist - von den Srcum-"Erfindern" Ken Schwaber und Jeff Sutherland. Der Scrum ist frei online in verschiedenen Sprachen verfügbar. Weblink: Scrum Guideselbst30.08.16
Scrum MasterScrum MasterADer Scrum Master ist dafür verantwortlich, dass das Scrum Team gemäß des Scrum-Prozesse arbeiten kann. Er sorgt für die Beseitigung von Impediments (für das Scrum Team) und fördert die Zusammenarbeit des Teams
[Veraltete Schreibweise: ScrumMaster (zusammenhängend / CamelWave-Notation)]
Scrum Guide24.04.16
Scrum MeetingsMeetingsCDaily Scrum, Sprint Planning (I + II), Sprint Review und Sprint Retrospektive werden zusammenfassend als Meetings bezeichnet. Zusammen mit dem Sprint wird (heute) dafür der Begriff Scrum Ereignisse verwendet. In sehr frühen Beschreibungen findet sich hierfür auch der Begriff Zeremoinien / Ceremonien (Ceremonies)selbst06.05.16
Scrum of ScrumsScrum of ScrumsBKonzept, um Scrum in größeren Gruppen mit mehreren Scrum Teams zu betreibenselbst30.08.16
Scrum TeamScrum TeamADas Scrum Team besteht aus dem Product Owner, dem Entwicklungsteam sowie dem Scrum Master. Idealerweise besteht es aus 3 bis 9 PersonenScrum Guide24.04.16
ScrumboardScrum board→ Taskboardselbst30.08.16
selbstorganisierendself-organizedADas Scrum Team arbeitet selbstorganisierend, d.h. es erkennt selbstständig Aufgaben, Herausforderungen und Hindernisse und kann damit umgehen, ohne dass von außen ein gegriffen werden muss.
Achtung: Der Begriff "selbstorganisiert" (statt selbstorganisierend) gibt es nicht
selbst30.08.16
SprintSprintAZeitdauer (Timebox) in der ein Zyklus in Scrum abgearbeitet wird. Typischerweise 2 bis 4 Wochen. Die Sprintlänge wird vor Beginn des Projekts festgelegt und dann nicht mehr verändertselbst04.05.16
Sprint BacklogSprint BacklogAIm Sprint Backlog werden diejenigen Aufgaben (Tasks oder Items) festgehalten, die im aktuellen Sprint umgesetzt (werden sollen)selbst14.05.16
Sprint CancellationSprint CancellationBAbbruch des Sprints, um ihn neu aufzusetzen. Die Sprint Cancellation sollte eine Ausnahme sein und kann nur durch den Scrum Master erfolgen. Typische Ursachen sind völlig falsche Schätzungen bzgl. des Aufwandes oder massive Disharmonien im Entwicklungsteamselbst30.08.16
Sprint GoalSprint GoalAoder auch Goal, siehe → Sprint-Zielselbst06.08.16
Sprint PlanningSprint PlanningAEin Meeting in Scrum, bei dem zu Beginn eines Sprints die Planungen für den Sprint durchgeführt werdenselbst14.05.16
Sprint RetrospektiveRetrospectiveAEin Ereignis (bei Scrum am Ende eines Sprints) bei dem das Team den eigenen Entwicklungsprozess betrachtet und Verbesserungen erarbeitetScrum Guide24.04.16
Sprint ReviewReviewAIm Sprint Review (- ein Scrum Ereignis) wird das Product Inkrement überprüftScrum Guide24.04.16
Sprint ZeroSprint ZeroBDer Sprint Zero bezeichent den ersten Sprint, bei dem noch keine genauen Aussagen über die Sprint Geschwindigkeit (Velocity) getroffen werden können
Sprint-ZielSprint GoalADas Ergebnis, was in einem Sprint erreicht werden sollselbst04.05.16
StakeholderStakeholderBPerson oder Gruppe, die von der Umsetzung (des Projekts) betroffen sein könnte. Stakeholder sind damit immer zumindest die Kunden und das Scrum Team.

Andere Bezeichnungen: Interessensvertreter
selbst08.06.16
StandupStandupB"Irgendwas im Stehen" - wird in Scrum häufig für das Daily Standup verwendetselbst28.05.16
StoryStoryBsiehe User Storyselbst14.05.16
Story CardStory CardAJede für einen Sprint ausgewählte User Story wird auf einer Story Card aufgeschrieben (häufig als Karte im DINA5-Format). Die Story Card enthält eine grobe Beschreibung der Funktionalität, die Abnahmekriterien, aus denen sich die Testfälle ableiten sowie die geschätzten Story Points. Die für einen Sprint committete Story Card wird an das Task Board gehängtselbst24.04.16
Story DecompositionStory DecompositionBUnter Story Decomposition wird das (systematische) Unterteilen von (User) Stories verstandenselbst16.05.16
Story MapStory MapBGrafische Übersicht von mehreren User Stories, um so die Zusammenhänge darzustellenselbst16.05.16
Story PointStory PointADer Aufwand von User Stories wird vom Entwicklungsteam nach der Fibonacci-Skala in Story Points geschätzt. Hieraus errechnet sich die Velocity des Teams, sodass der Product Owner ihren jeweiligen Wert kennt und das Backlog priorisieren kannselbst24.04.16
T-Shirt-GrößenT-Shirt SizesBGrobe, vergleichende Schätzung anhand von T-Shirt-Größen S - M - L (dreistufig) oder XS - S - M - L - XL (fünfstufig)selbst24.04.16
TaskTaskBAufgabe. Kleinste Einheit, die umgesetzt wird. Eine User Story umfasst einen oder mehrere Tasksselbst14.05.16
TaskboardTask BoardBÜber das Taskboard werden die Status der Aufgaben (Tasks, User Stories) visualisiert. Das Taskboard ist meistens eine Wandtafel, auf der die Aufgaben mit Karten untergebracht werdenselbst14.05.16
TeamTeamBGruppe von Personen; in Scrum gibt es das Entwicklungsteam und das Scrum Teamselbst28.05.16
Technische SchuldenTechnical DebtsBSind Teile einer Software auf einem technisch nicht guten Stand und behindern sie dadurch die Weiterentwicklung oder Wartung, so spricht man von technischen Schulden. Da durch die Behebung von technischen Schulden kein inhaltlicher Mehrwert geschaffen wird, werden sie nicht in Scrum häufig nicht berücksichtigtselbst30.08.16
TestenTestingBZentrales Element der agilen Softwarentwicklung ist das Testen, welches durch das Entwicklungsteam durchgeführt wird. Dabei werden häufig die Testkriterien (oder auch die Akzeptanzkriterien) auf die User Story Card notiertselbst08.06.16
ThemeThemeBZusammenfassung mehrerer Bereiche eine Anwendung. Üblicherweise besteht ein Theme auf mehreren Epics und User Storiesselbst16.05.16
TimeboxTime BoxAFester Zeitabschnitt / Fester Zeitrahmenselbst28.05.16
TimeboxingTime BoxingAErledigen einer Aufgabe in einem fest vorgegebenen Zeitrahmen (Timebox). In Scrum werden die Ereignisse zeitlich begrenzt: so sollte das Daily Scrum auf 15 Minuten und der Sprint auf 2 (bis 4 ) Wochen beschränkt sein-24.04.16
Transition BacklogTransition BacklogCListe mit Tätigkeiten / Aufgaben um eine → Agile Transition durchzuführenselbst04.10.16
UserUserADer- oder diejenige Person oder Gruppe, die das zu erstellende Produkt (oder Feature) nutzt oder nutzen wird. In Scrum nicht näher beschrieben/definiertselbst06.0816
User StoryUser StoryAEine in normaler Sprache formulierte Anforderung, typischerweise auf einer Karte (Story Card) beschrieben. Die User Story ist das zentrale Element zur Beschreibung von Anforderungen. User Stories werden üblicherweise im → Product Backlog festgehalten-24.04.16
ValueValueAScrum orientiert sich stark an Werten, die geschaffen werden sollen. Innerhalb eines Sprints soll für den User ein (Zusatz-)Nutzen oder Wert geschaffen werdenselbst06.0816
Value StreamValue StreamBDer Value Stream (oder Wertstrom) ist die Zusammenfassung aller Aktivitäten, die zur Erreichung des Ziels / Umsetzung des Produkts notwendig sindselbst04.10.16
VelocityVelocityADie Velocity ist ein Mass für die (Umsetzungs-)Geschwindigkeit, mit der ein Entwicklungsteam die Inhalte des Backlogs umsetzt. Sie wird in Story Points angegebenselbst04.05.16
VerschwendungWasteB→ Wasteselbst30.08.16
VisionVisionBMotivierende Beschreibung, was mit dem zu erstellenden Produkt oder der zu erbringenden Dienstleitung erreicht werden sollselbst16.05.16
WasteWasteBWaste (oder Verschwendung) sollte bei der agilen Arbeitsweise vermieden werden. Der Fokus liegt entsprechend auf den wertschöpfenden Tätigkeitenselbst22.06.16
WertValueA→ Value.
Achtung: Es wird zwischen "Business Value" und "Scrum Values" unterschieden.
selbst06.08.16
WertstromValue StreamB→ Value Stream.selbst04.10.16

Hier verwendete generelle Quellen:

  • /Scrum-Guide/ Scrum Guide™, Website mit dem aktuellen Scrum Guide (von Ken Schwaber und Jeff Sutherland) in verschiedenen Sprachen, aktualisierte englische Version vom Juli 2016, die sich jedoch nur geringfügig von der Vorgängerversion vom Juli 2013 unterscheidet - es wurden lediglich die Scrum-Werte (Scrum Values) hinzugefügt